Aufzeichnung: Möglichkeiten und Grenzen der maschinellen Übersetzung

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Die maschinelle Übersetzung galt lange Zeit als qualitativ minderwertig und konnte daher nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Dadurch entstand die landläufige Meinung, Maschinelle Übersetzung mit anschließender Nachbearbeitung sei mindestens genauso zeitaufwändig wie die Humanübersetzung.

Seit einigen Jahren erlebt die maschinelle Übersetzung eine Renaissance: Zum einen liegt es daran, dass immer mehr Inhalte sehr schnell übersetzt werden müssen. Bei Chat- und Support-Foren beispielsweise würde die klassische Humanübersetzung (auch mit Translation Memory-Unterstützung) oft zu lange dauern. Wenn Geschwindigkeit Priorität hat, reicht eventuell auch eine Übersetzung aus, die nicht ganz so geschliffen klingt, die aber die benötigten Informationen verständlich wiedergibt.
Zum anderen hat sich die Technologie in den letzten Jahren weiter entwickelt, so dass maschinelle Übersetzungssysteme nach einer Einlernphase erstaunlich gute Resultate liefern. Nicht nur das: In den 90er Jahren waren maschinelle Übersetzungsprogramme noch separate Systeme, die auf dem lokalen PC installiert wurden. Heute findet man sie im Internet, wo sie sich über den Browser aufrufen oder nahtlos in Profi-Übersetzungstools integrieren.

Vor dem Hintergrund des steigenden Kosten- und Zeitdrucks fragen Unternehmen ihre internen und externen Mitarbeiter bzw. Agenturen immer häufiger, ob sich gewisse Übersetzungen nicht einfach und kostengünstig maschinell erledigen lassen. Dabei ist es wichtig zu wissen, welche Inhalte sich für die Maschinelle Übersetzung eignen. Support-Foren und Webseiten für Tertiärmärkte können z.B. Kandidaten für eine rein maschinelle Bearbeitung sein – die Fälle also, in denen es nicht so sehr die auf Qualität ankommt. Wichtige Pressemitteilungen, Geschäftsberichte, Handbücher usw. dagegen stellen in der Regel kritische Inhalte dar, bei denen aus qualitativen Gründen weiter die Humanübersetzung zum Einsatz kommen sollte.

Referent
Ziad Chama ist seit 2007 als freiberuflicher Business Consultant und Trainer für Sprachtechnologie tätig. Er hat in München studiert und ist staatlich geprüfter Übersetzer und Dolmetscher. Von 1999 bis 2006 war er als Produktmanager an der Entwicklung der Trados-Produkte beteiligt.

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Über SDL Language Technologies
Seit mehr als 25 Jahren unterstützen Produkte von SDL Language Technologies Übersetzungs- und Lokalisierungsexperten, Redakteure, Terminologen, Analysten und Mitarbeiter von Nachrichtendiensten. SDL Language Technologies entwickelt und implementiert Software in den Bereichen Terminologie- und Übersetzungsmanagement, Softwarelokalisierung, Maschinelle Übersetzung und Translation Memory. Der Einsatz dieser Sprachtechnologie-Lösungen ermöglicht es, mehrsprachige Kommunikationsprozesse durchgehend zu managen.

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