Wissens- und Best-Practice-Austausch in internationalen Unternehmen und Projekten – Fremdsprachige Informationen auf Knopfdruck für alle Beteiligten verfügbar machen

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Eintrag vom 13.06.13

Die Mitglieder internationaler Projektteams bzw. die Mitarbeiter in global tätigen Unternehmen stehen zu häufig vor der Herausforderung, ihr mitgebrachtes Know-how einem breiten Spektrum von Kollegen / Mitarbeitern verfügbar machen zu müssen. Der konventionelle Lokalisierungs- bzw. Übersetzungsprozess ist hierfür meist zu langsam und zu kostenintensiv. Die Verbindung von maschineller Übersetzung und Terminologie kann hier für Abhilfe sorgen und dabei helfen, eine gemeinsame Arbeitsgrundlage zu schaffen.

Das Zusammenwachsen auf europäischer und weltweiter Ebene hat dazu beigetragen, dass sich Organisationen nicht mehr nur auf ihr eigenes Know-how verlassen können. Internationale Projektteams werden gebildet, um den Transfer von Wissen zu beschleunigen, unterschiedliche Perspektiven einzubringen und neue, globale oder für Europa gültige Lösungen zu suchen. Wie können Informationen, die auf nationaler Ebene in Landessprache erarbeitet wurden, schnell und kostengünstig in eine gemeinsame Arbeitssprache gebracht werden, ist hier eine entscheidende Frage, der sich internationale Projektteams häufig gegenübersehen.

Humanübersetzung ist für diese vorbereitenden Übersetzungstätigkeiten zum Aufbau eines gemeinsamen Wissensfundaments meist zu langsam und kostenintensiv. Wenn es darum geht, Inhalte schnell für ein grundsätzliches Verständnis und als Basis des Wissensaustauschs aufzubereiten, und nicht linguistische Feinheiten herauszustellen, ist maschinelle Übersetzung eine Alternative, mit der Wissen auf Knopfdruck global zur Verfügung gestellt werden kann.
Die Forschung im Bereich der maschinellen Übersetzung hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Einerseits können die Systeme um Terminologie-Vorräte erweitert werden, so dass wesentliche, projekt- oder bereichsrelevante Benennungen immer präzise erkannt und wiedergegeben werden können. Andererseits ist mit dem Einsatz von nicht öffentlicher Software gewährleistet, dass Wissen geschützt bleibt und nicht von Dritten zur Verbesserung öffentlicher Systeme verwendet wird.

Dieses Webinar zeigt anhand von praktischen Beispielen, wie maschinelle Übersetzung im Wissens- und Best-Practice-Transfer eingesetzt und in vorhandene Wissensmanagement-Systeme eingebettet werden kann. Die Ergebnisse der maschinellen Übersetzung lassen sich an bestimmte Anforderungen anpassen und damit wird das Know-how aus verschiedenen Ländern schnell und unkompliziert zur Arbeitsgrundlage für internationale Teams. Auf diese Art und Weise hilft die Wissensbasis das Gelingen von internationalen Projekten sowie den Erfolg professioneller globaler Geschäftstätigkeit abzusichern.

Referent
Dr. Axel Poestges ist als Global Business Development Manager bei SDL Language Technologies im Vertrieb tätig. Er berät und betreut große internationale Unternehmen bei Auswahl und Implementierung von innovativer Sprachtechnologie. Bevor er 2013 zu Language Technologies wechselte, war er als Geschäftsmodell- und Prozessexperte bei SDL im Global Business Consulting tätig. Er kann auf die Erfahrungen aus vielen Jahren im Business Consulting zurückgreifen.

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Seit mehr als 25 Jahren unterstützen Produkte von SDL Language Technologies Übersetzungs- und Lokalisierungsexperten, Redakteure, Terminologen, Analysten und Mitarbeiter von Nachrichtendiensten. SDL Language Technologies entwickelt und implementiert Software in den Bereichen Terminologie- und Übersetzungsmanagement, Softwarelokalisierung, Maschinelle Übersetzung und Translation Memory. Der Einsatz dieser Sprachtechnologie-Lösungen ermöglicht es, mehrsprachige Kommunikationsprozesse durchgehend zu managen.

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